
Photo © Sasha Gusov
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Im Alter von nur 22 Jahren gewann der französische Pianist Alexandre Kantorow im Jahr 2019 den Ersten Preis , die Goldmedaille und den Grand Prix beim renommierten Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. Im Oktober 2023 erhielt er zudem den prestigeträchtigen Gilmore Artist Award.
Alexandre Kantorow begann seine Karriere im Alter von 16 Jahren. Mittlerweile ist er mit einigen der renommiertesten Orchester und Dirigenten der Welt aufgetreten, darunter die Berliner Philharmoniker und Tugan Sokhiev, das Concertgebouworkest Amsterdam, Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck, Royal Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko, Orchestre Philharmonique de Radio France und John Eliot Gardiner, Mariinsky-Orchester mit Valery Gergiev, Boston Symphony, Orchestre de Paris (Jukka-Pekka Saraste), Gulbenkian Orchestra (Andris Poga), Rotterdam Philharmonic, Royal Philharmonic London, die Wiener Symphoniker sowie das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer, Hong Kong Philharmonic unter Jaap van Zweden und mit dem Orchestre National de France unter Cristian Măcelaru ging er auf Tourneen durch Europa.
Kantorow tritt in großen Konzertsälen auf wie dem Stern Auditorium der Carnegie Hall in New York und dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie, Kölner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie de Paris, Queen Elizabeth Hall und Wigmore Hall in London und Tokyo Opera City Hall. Er ist zu Gast bei international renommierten Festivals, darunter die Salzburger Festspiele, die BBC Proms, das Ravinia Festival, Verbier Festival, Festival La Roque d’Anthéron und das Klavier-Festival Ruhr.
Zu den Höhepunkten der Saison 2024/25 zählen sein Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, eine Europatournee mit den Münchner Philharmonikern unter Tugan Sokhiev und sein Debüt mit dem Orchestre Metropolitain unter Yannick Nézet-Séguin. Mit John Eliot Gardiner und dem Orchestre Philharmonique de Radio France wird Kantorow Brahms‘ Klavierkonzerte Nr. 1 und 2 aufführen, mit dem WDR Sinfonieorchester unter Petr Popelka das Klavierkonzert Nr. 2 von Franz Liszt. Konzerte in Asien führen ihn nach Seoul, Peking, Shanghai und Tokio. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen in dieser Saison Janine Jansen und Gautier Capuçon.
Kantorows Aufnahmen für sein Exklusivlabel BIS Records (unter anderem die Gesamteinspielung der Konzerte von Saint-Saëns sowie Solowerke von Brahms, Bartók und Liszt) wurden mit Auszeichnungen überhäuft, darunter mehrmals der Diapason d’Or, Editor’s Choice des Gramophone Magazine, Choc de l’Année (Classica), Supersonic Award (Pizzicato), CD des Monats der PianoNews sowie die „Aufnahme des Jahres“ und „Instrumentalsolist des Jahres“ bei den Victoires de la Musique Classique.
Seit 2022 ist er künstlerischer Leiter des Festivals „Les Rencontres Musicales de Nîmes“, zusammen mit der Geigerin Liya Petrova und dem Cellisten Aurélien Pascal.
2024 wurde Alexandre Kantorow vom französischen Präsidenten zum Chevalier de l’Ordre National du Mérite ernannt. Zwei Jahre zuvor, im Jahr 2022, war er von der französischen Kulturministerin mit dem Titel Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres geehrt worden. Er ist Preisträger der Safran Foundation und der Banque Populaire. Im Juli 2024 trat Alexandre bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Paris auf.
Alexandre Kantorow studierte bei Pierre-Alain Volondat, Igor Lazko, Frank Braley und Rena Shereshevskaya. Er hat eine besondere Leidenschaft für die Werke von Brahms und zeigt gleichermaßen Interesse an der zeitgenössischen Musik.
PRESSESTIMMEN
Sergej Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 1
Münchner Philharmoniker / Thomas Hengelbrock
26./27./28.10.2022
»Danach kommt ein toller Kerl auf die Bühne, Alexandre Kantorow, 25 Jahre alt, der Rachmaninows erstes Klavierkonzert so hemdsärmelig angeht, wie er gekleidet ist. Zu Beginn gleich ein wuchtiger Aufriss seiner Virtuosität, so ist alles geklärt, und er kann sich der Poesie, der, ach je, russischen Seele widmen. Der zweite Satz klingt genau so, wie man sich den Blick eines liebeswunden Menschen vorstellt, der auf einer langen Zugfahrt aus dem Fenster in die verschneite Taiga schaut. Kantorow ist ein Meister der Klarheit, nie, wirklich nie sentimental – eine Leistung bei dieser Musik.«
Süddeutsche Zeitung, (Egberth Tholl), 28.10.2022
https://www.sueddeutsche.de
»Alles an seinem Spiel atmet diese unerhörte Selbstverständlichkeit musikalischen Ausdrucks ohne Druck, ohne Zwang, mit einer schlafwandlerischen Leichtigkeit und Sicherheit, das Richtige zu tun. In Tonqualität, Fingerfertigkeit, Phrasierung, Dynamik und selbst im delikaten Einsatz des Pedals, welchen man selten vollendeter gehört hat. Trotz der wechselhaften, fahrig-atmosphärischen Komposition schaffte es Kantorow, das Rachmaninov-Konzert als Gesamtoeuvre zusammenzuhalten. Besonders beeindruckend vermochte der junge Franzose das vertrackte Synkopen-Thema des dritten Satzes mit unbändiger Spielfreude zu interpretieren, dabei stets sensibel bedacht auf perfekte Synchronität mit den beherzten Philharmonikern.
Als Zugabe entlockte Kantorow dem ausgewogen intonierten Konzertflügel noch das Sonetto 104 del Petrarca aus Années de pèlerinage, Deuxième Année – Italie von Franz Liszt: feinfühlig und kultiviert virtuos, immer bedacht auf die großen melodischen Bögen, die Liszt neben der Zurschaustellung waghalsiger Fingerkunst so unvergleichlich in seine Partituren meißelte. Welch‘ reife Klavierkunst, vorgetragen von einem, der schon jetzt angekommen ist auf dem Olymp der Klaviergötter.«
Bachtrack (Benedikt Zacher), 27.10.2022
https://bachtrack.com/
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»einer der besten Pianisten der Welt«
Der Standard (Stefan Ender), 11 Mai 2022
»Der Pianist Alexandre Kantorow macht den Abend mit Teodor Currentzis und dem SWR-Symphonieorchester in Freiburg vollends zum Ereignis.«
Badische Zeitung (Alexander Dick), 24 Jan 2022
»Alexandre Kantorow, poet of the piano«
The Telegraph, 30 Jan 2022
»He deserves the fanfares; the virtuosity is breathtaking, the dynamics very fine-tuned, the luminous sound not far off that of the current sensation, Daniil Trifonov.«
The Arts Desk, 7 Feb 2022
»abundant occasions for ferocious virtuosity, of which French pianist Alexandre Kantorow, in his BSO debut, took full advantage. With blazing technique and supple musicality, Kantorow was fully equal to the work’s show-stopping first movement. […] Kantorow’s hurtling, rhythmically incisive account of the “con fuoco” finale then sparked a near-instantaneous ovation, which the pianist in turn acknowledged with two encores — arrangements from Gluck’s “Orfeo ed Euridice” and Stravinsky’s “Firebird.“«
The Boston Globe (Jeremy Eichler), 8 April
https://www.bostonglobe.com
»Krankheitsbedingt musste Martha Argerich absagen, der noch sehr junge Alexandre Kantorow sprang ein: ein faszinierender Pianist dessen klangliche Mittel verblüffen. Wie sein Kollege Daniil Trifonov versieht er den Klavierton mit orchestralen Farben. Und seine Palette an Schattierungen!«
KRONEN ZEITUNG Wien, 4 Mai 2022
(Rezension eines Recitals mit Renaud Capuçon im Großen Saal des Wiener Konzerthauses)
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