Frank Peter Zimmermann auf Tournee mit der Staatskapelle Dresden

Der Ausnahmegeiger Frank Peter Zimmermann ist im November 2024 auf Tournee mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Daniel Gatti. Er spielt das Violinkonzert von Robert Schumann in der Semperoper Dresden, Isarphilharmonie München, im Wiener Musikverein, Müpa in Budapest, in der Philharmonie in Luxemburg, im KKL in Luzern und im Concertgebouw in Amsterdam.

https://www.staatskapelle-dresden.de/konzerte-und-tickets/

Alexander Malofeev: Carnegie Hall Recital

Nach seinem erfolgreichem Debut bei BBC Symphony in London und zwei Konzerten mit dem hr-Sinfonieorchester unter Alain Altinoglu in der Alten Oper Frankfurt gibt Alexander Malofeev nun Solo-Recitals in den USA:

17 Mar (15:00) – Morrow, GA – Spivey Hall
https://spiveyhall.org/events/event/alexander-malofeev-piano/

19 Mar (19:30) – New York – Carnegie Hall
https://www.carnegiehall.org/Calendar/2024/03/19/Alexander-Malofeev-Piano-0730PM

Alexandre Kantorow: Umjubeltes Debüt im Großen Saal der Carnegie Hall


Nach einer äußerst erfolgreichen Konzerttournee durch Japan (einschließlich eines ausverkauften Rezitals in der Tokyo Opera City Hall) gab Alexandre Kantorow am Sonntag, den 22. Oktober sein lang erwartetes Debüt im großen Saal der Carnegie Hall in New York (Isaac Stern Auditorium) mit Werken von Brahms, J.S. Bach und Schubert/Liszt. Die New York Times urteilte: „Nicht nur technisch virtuos, sondern ein Künstler, der etwas zu sagen hat“.

Zu den Höhepunkten der Saison 2023/24 zählen Klavierabende in der Philharmonie de Paris, der Alten Oper Frankfurt, der Kölner Philharmonie und der Londoner Wigmore Hall, eine Residenz beim Gürzenich-Orchester unter François-Xavier Roth sowie Auftritte mit dem Orchestre de Paris unter Klaus Mäkelä, mit Pittsburgh Symphony und dem Philharmonia Orchestra unter Manfred Honeck. Im September 2023 gab Kantorow sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Tugan Sokhiev. Die Aufzeichnung der Konzerte ist in der Digital Concert Hall zu sehen. Im Oktober 2023 erhielt Kantorow den renommierten, mit 300.000 USD dotierten Gilmore Award.

Frank Peter Zimmermann – Tour mit den Wiener Philharmonikern


Foto: Wiener Philharmoniker / Dieter Nagl

Frank Peter Zimmermann ist auf Tour mit den Wiener Philharmonikern und Daniel Harding. Auf dem Programm das Violinkonzert von Edward Elgar. Nach Konzerten in Wien, Luxembourg und Brüssel ist er auch in Deutschland zu Gast:

06.10.2023 Köln, Philharmonie
07.10.2023 Frankfurt, Alte Oper
08.10.2023 München, Herkulessaal

https://www.wienerphilharmoniker.at

Restkarten (vielleicht) an der Abendkasse.

“Die orchestrale Startenergie nahm Geiger Frank Peter Zimmermann emphatisch auf. Er demonstrierte sein Können facettenreich mit elegischen Gesängen, stürmischer Virtuosität und flehender Intimität bereits im ersten Satz des 1910 von Fritz Kreisler uraufgeführten Werkes.”
Der Standard Wien (Ljubisa Tosic), 03.10.2023

Neues Album der Deutschen Grammophon: Matthias Goerne singt Orchesterlieder von Franz Schreker

Zum 145. Geburtstag des spätromantischen Komponisten Franz Schreker 2023 hat Christoph Eschenbach zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin das Doppelalbum „Der ferne Klang“ vorgelegt. Neben Höhepunkten aus der gleichnamigen Oper, die den Österreicher Schreker zu einem der erfolgreichsten Opernkomponisten seiner Zeit machten, widmet Eschenbach seine Aufnahme besonders Schrekers selten eingespielten Liederzyklen „Vom ewigen Leben“ für Sopran und Orchester (mit Chen Reiss) und „Fünf Gesänge“ für tiefe Stimme und Orchester (mit Matthias Goerne). Die Aufnahme ist am 17. März 2023 bei der Deutschen Grammophon erschienen.





Unsere Künstler – Höhepunkte im April 2022

Matthias Goerne ist dreimal in Britten’s „War Requiem“ mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Antonio Pappano zu hören und gibt anschließend Liederabende mit Seong-Jin Cho in Kalifornien (7.4. La Jolla, 9.4. San Francisco). Am 13. und 14. April ist er mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms bei den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Paavo Järvi zu Gast.

Andris Poga dirigiert am 3. April beim Festival „Printemps des Arts“ in Monaco das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (Solist: Renaud Capuçon), am 9. April das Deutsche Symphonie-Orchester in der Berliner Philharmonie (Solist: Sergey Khachatryan), sowie Tampere Philharmonic (Finnland) am 14. April 2022.

Oboistin Céline Moinet spielt Kammermusik bei den Osterfestspielen in Salzburg (17. April).

Alexandre Kantorow spielt das 2. Klavierkonzert von Tschaikowski mit Boston Symphony (7., 8., 9. April) sowie langsame Sätze aus Klavierkonzerten von Mozart, Beethoven, Bach, Brahms, Ravel und Schostakowitsch mit MusicAeterna unter Teodor Currentzis in der Elbphilharmonie in Hamburg (15. April). Anschließend gibt er Solo-Recitals in Korea, unter anderem in der Lotte-Hall in Seoul (19. April 2022).

Pianist David Fray spielt Werke von Schubert in der Hamburgischen Staatsoper in Aufführungen mit dem Hamburg Ballett – John Neumeier (27./28. April).

Bariton Ludwig Mittelhammer wirkt an drei Konzerten mit São Paulo Symphony in Mozarts Krönungsmesse mit (28., 29. und 30. April 2022).

Siehe >Terminkalender/List of Events

Beitragsbild: Matthias Goerne, Sir Antonio Pappano, Amanda Majeski, Ian Bostridge am 30.3.2022 in der Boston Symphony Hall (Photo © Hilary Scott).

Neues Album von Céline Moinet

Auf ihrem neuen Album „Lumière“, das am 25. März 2022 bei Berlin Classics erscheint, bringt Céline Moinet die Oboe und auch das Englischhorn zum Leuchten. Gemeinsam mit der Fagottistin Sophie Dervaux und dem Pianisten Florian Uhlig präsentiert Céline Moinet ein französisches Programm. Mit Werken von Francis Poulenc, Claude Debussy, Maurice Ravel und Camille Saint-Saëns sind Meisterwerke des Impressionismus zu hören.

Francis Poulenc: Oboensonate; Trio für Oboe, Fagott, Klavier
Maurice Ravel: Le Tombeau de Couperin
Claude Debussy: Rhapsodie für Cor anglais & Klavier
Camille Saint-Saëns: Sonate für Oboe & Klavier op. 166

Céline Moinet (Oboe & Cor anglais),
Sophie Dervaux (Fagott) und Florian Uhlig (Klavier)
Label: Berlin Classics, DDD, 2021
Erscheinungstermin: 25.3.2022

Das neue Album von Céline Moinet ist ab 25.3. hier erhältlich: https://tinyurl.com/2aanm9ux

KRITIKEN

»kongenial agiert Céline Moinet mit ihrem wundervollen Ton, mit ihrer grenzenlosen Flexibilität und Virtuosität, mit der auf allen Ebenen zu verortenden grenzenlosen Biegsamkeit ihres interpretatorischen und ihres technischen Ansatzes. Unter Moinets Fingern und durch ihren Atem mutiert die „Oboe“ vom Musikinstrument zum zeitenüberspannenden Ereignis, man imaginiert den antiken Aulos oder die Schalmei der Hirten zugleich mit dem hochverfeinerten, parfümierten Finish der modernen Oboe – eine Welt öffnet sich.«
RONDO Magazin (Michael Wersin), 26.03.2022, https://www.rondomagazin.de

»Ein rundum gelungenes Album. […] Sehr zu empfehlen.«
WDR3 TonArt (Jan Ritterstaedt), https://www1.wdr.de/mediathek (Audio verfügbar bis 22.3.2023)

„Transmission“ – Edgar Moreaus neues Album mit Werken von Bloch, Korngold und Ravel

Schelomo & Jewish Life: Für sein Exklusivlabel ERATO hat der französische Cellist Edgar Moreau hebräisch inspirierte Musik von Korngold, Bloch, Bruch und Ravel eingespielt. »Ich denke, es ist fürs Publikum sehr interessant, neue Dinge zu hören«, davon ist Edgar Moreau überzeugt. Diesem Anspruch bleibt der eigenwillige junge Cellist auch mit seinem neuen Album »Transmission« treu. Übersetzt bedeutet der Titel so viel wie »Weitergabe«, »Vererbung«. Und Edgar Moreau veröffentlicht mit der Einspielung ein Repertoire, als dessen aufrichtiger Vermittler er sich versteht, nämlich Werke, die von der jüdischen Kultur und Lebensweise beeinflusst sind. Das Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Sanderling begleitet den Cellisten, über den die französische Tageszeitung »La Provence« schrieb: »Dieses Ausnahmetalent gehört zur Familie der größten Künstler aller Zeiten«.

Ernest Bloch: From Jewish Life; Rhapsodie hebraique
Erich Wolfgang Korngold: Cellokonzert op. 37
Max Bruch: Kol Nidrei op. 47
Maurice Ravel: 2 Melodies hebraiques
Edgar Moreau, Cello
Luzerner Sinfonieorchester
Michael Sanderlin, Dir.
ERATO / Warner Classics, VÖ Januar 2022
Als CD und digital erhältlich
> Album bei jpc bestellen

Rezensionen

Concerti.​de 01/2022: »Der Mix aus Subtilität und Farbreichtum kann überzeugen.​ Virtuoses wird nicht plakativ ins Schaufenster gerückt, weil hinter der nächsten Biegung gleich wieder ein melancholisches Thema lauert.​ Das Ganze wirkt daher aufrichtig und natürlich, im eigentlichen Sinne wahrhaftig, ohne aufgebrezelt und spektakulär daherzukommen.​ Ein angemessener Weg.​«

FonoForum 02/2022: »Mit dem Projekt ›Transmission‹ zeigt der heute 27-jährige Moreau mit Nachdruck, dass er zu einem reflektierenden Künstler gereift ist, der die ›Wunderkind‹-Zeiten hinter sich gelassen hat.​«

Rondo 01/2022: »Die Faszination der typisch hebräischen Melodien und orientalischen Klangfarben kommt durch das feine Spiel des Pariser Cellisten in allen Kompositionen zur Geltung, sodass dieses Album eine sehr persönliche Wirkung erzielt.​«

»Hier vereinen sich jüdische Musiktraditionen mit europäischer Kunstmusik auf höchstem Niveau.​ (.​.​.​) Die Akustik aus dem Luzerner KKL ist mit toller Dynamik und vollen Klangfarben top eingefangen.​« (Audio, März 2022)

»Mit schmerzhafter Intensität spielt der französische Cellist Werke von Ernest Bloch, Max Bruch, Erich Wolfgang Korngold und Maurice Ravel: als Klagelieder ohne Worte, die von Schmerz, Verzweiflung und ohnmächtiger Wut erzählen.«
(Der Tagesspiegel, Frederik Hanssen, 13. März 2022)

Schwerpunkt Hanns Eisler mit Matthias Goerne in der Elbphilharmonie

„Schwerpunkt: Hanns Eisler“ in der Elbphilharmonie im November 2021. Mit dem Bariton Matthias Goerne, einem der engagiertesten Botschafter für Eislers Musik. In einem Interview bezeichnete er Eisler einmal als den Schubert des 20. Jahrhunderts.

Mehr Informationen auf der Webseite der Elbphilharmonie:
https://www.elbphilharmonie.de/de/festivals/hanns-eisler

Mi 24.11.2021 19.00-20:00 Matthias Goerne zu Gast bei „Kultur á la carte“ auf NDR Kultur:
https://www.ndr.de/kultur/sendungen

Fr 26.11.2021, 20.00 Uhr – Elbphilharmonie
Eisler: Deutsche Sinfonie
Matthias Goerne
NDR Elbphilharmonie Orchester

Sa 27.11.2021, 20.00 Uhr – Elbphilharmonie
Eisler: Ernste Gesänge und Balladen
Matthias Goerne
Tamara Stefanovich
Ensemble Resonanz

So 28.11.2021, 11.00 Uhr – Elbphilharmonie
Lieder von Eisler, Schubert und Schumann
Matthias Goerne
Markus Hinterhäuser

CD-Tips
Eisler: Ernste Gesänge und Lieder
Matthias Goerne, Thomas Larcher, Ensemble Resonanz | harmonia mundi (2012)

Eisler: The Hollywood Songbook
Matthias Goerne, Eric Schneider | Decca (1998)

Eisler: Deutsche Sinfonie
Matthias Goerne, Gewandhausorchester, Lothar Zagrosek | Decca (1995)